
Wolfgang Thierse
Rechtsextreme Gewalttaten sind in Deutschland leider an der Tagesordnung. Migranten, Wohnungslose, alternativ aussehende Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, aber auch andere, die der Hass von Rechtsextremisten willkürlich trifft, werden tagtäglich Opfer rechtsextremer Gewalt. Sie werden beschimpft, gejagt, geschlagen, getreten, sexuell belästigt und grausam misshandelt.
Diese Menschen brauchen Hilfe – neben medizinischer und psychologischer Betreuung auch ganz konkret finanzielle Unterstützung. „Damit den Opfern rechtsextremer Gewalt und ihren Angehörigen schnell geholfen werden kann, gibt es den Opferfonds CURA“, so Ursula Kinkel, Gründerin der Aktion CURA .
Der Fonds bietet Unterstützung für alle Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt – für Menschen mit Migrationshintergrund, nicht-rechtsextreme Jugendliche, Obdachlose und alle anderen Betroffenen:
Schriftliche Anträge an den Opferfonds werden laufend begutachtet und entschieden.
Der Opferfonds CURA ist auf die Spenden engagierter Menschen angewiesen. Hier erfahren Sie, wie Sie helfen können und welche konkrete Hilfe mit den Spenden geleistet wird.