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An einem Vormittag trifft Gunnar S. vor einem Plattenbau in Frankfurt/Oder auf eine Gruppe rechtsextremer Skinheads.
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Gunnar S.
Frankfurt/Oder

An einem Vormittag trifft Gunnar S. vor einem Plattenbau in Frankfurt/Oder auf eine Gruppe rechtsextremer Skinheads. Zwei der Skinheads kennen ihn und wissen, dass der 23-jährige Familienvater früher ein Punk war. Die Rechtsextremen verschleppen ihn in eine Wohnung und foltern ihn auf barbarische Weise. Sie traktieren ihn mit glühenden Zigaretten und einem heißen Bügeleisen, vergewaltigen ihn sogar mit mehreren Gegenständen. Gunnar S. erleidet Knochenbrüche, Verbrennungen und einen Darmdurchbruch, bevor die Täter den blutüberströmten Mann seinem Schicksal überlassen. Nur durch eine Notoperation kann sein Leben gerettet werden.

Durch die Unterstützung des Opferfonds CURA konnte – in enger Kooperation mit der Opferperspektive Brandenburg – ein professioneller Rechtsbeistand und damit eine adäquate juristische Verfolgung der Tat gewährleistet werden.

Das Foto zeigt nicht den Ort des Übergriffs.