
Am Dienstag den 28.4.2009 ist es wieder soweit. Die
nächste No Histroical Backspin Party steht auf dem Programm. In Köln laden No
Historical Backspin, The Funky Chicken Club und das Bündnis „Keine Stimme für
Nazis“ ins Triple A und The "O" ein. Ab 20.00 Uhr legen dort die
Techno-Aktivisten von No Historical Backspin elektronische Musik auf und
spenden den Gewinn erneut an den Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung,
um Opfern rechter Gewalt zu helfen.
Köln gilt als eine der tolerantesten und fröhlichsten Städte
Deutschlands. Ob Karneval, Christopher Street Day oder Ringfest, Köln ist
voller Lebensfreude und ein Ort, wo ein jeder Jeck sein darf. Und: "jeder
Jeck ist anders". Leider gibt es auch hier eine Gruppe von rechten
Populisten, die Unmut und Haß gegen Andersdenke und Andersgläubige zu schüren
versuchen und das friedliche Miteinander unterschiedlicher Menschen und
Religionen stören möchten. Die Sprache ist von Pro Köln, die seit 2004 unter
dem „Verdacht einer rechtsextremistischen Bestrebung“ im NRW-Verfassungsschutzbericht
aufgeführt werden. Elektronische Musik hat sich dagegen seit ihrer Entstehung
immer als multikulturel, global und friedlich verstanden. Im Rahmen der
"Woche gegen Rassismus" - schließen sich No Historical Backspin und
der The Funky Chicken Club
mit dem Bündnis Keine Stimme für Nazis zu einer großen
elektronischen Veranstaltung in den beiden Clubs "Triple A" und The
"O"
zusammen. Monika Kruse - die Initiatorin von No Historical Backspin, freut sich
darüber: "Gemeinsam wollen wir zeigen, dass Freude, Toleranz, Miteinander
und Vielfältigkeit unserer Leben bestimmen und nicht Haß und
Fremdenfeindlichkeit. Unsere Musik, gepaart mit der kölnischen Fröhlichkeit hat
viele Töne und viele Stimmen gegen rechte Demagogen."
Mehr über No Historical Backspin kann man auf deren Website
oder Myspace-Seite erfahren. Außerdem gibt es hier eine Vorstellung der
Initiative und einen Beitrag über die letzten Partys 2008 in Erlangen und
Rostock, mit deren Hilfe dem Opferfonds CURA 3229,88 Euro zukamen. Besonderer
Dank gilt den DJ’s, insbesondere Monika Kruse, die mit ihren Partys seit Jahren
die Hilfe für Opfer rechter Gewalt unterstützen – nicht zu vergessen die
Partygängerinnen und –gänger, ohne die keine Party eine Party wäre. Merci!