
Das Nürnberger Bündnis Nazistopp versucht im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September 2009 mit einer Plakataktion auf Opfer rechter Gewalt aufmerksam zu machen.
1. „Da die Opfer
neonazistischer Gewalt meist zu den Schwächeren und Ausgegrenzten unserer
Gesellschaft gehören, haben diese keine Lobby und werden im öffentlichen
Diskurs entsprechend selten erwähnt.“
2. „Bundesregierung und Polizeiführungen haben nach wie vor eine eigene
"Zählweise" und berechneten z.B. zwischen 1990 und 2008
"nur" 40 Tote durch rechtsradikale Gewalt. Aus unserer Sicht ist
damit der Tatbestand der verharmlosung rechtsradikaler Gewalt erfüllt.“
Außerdem bietet das Bündnis
Nazistopp das das Plakat von zum Download an und bittet darum, es zu
verbreiten.
Die Liste der
Todesopfer rechter Gewalt wird vom Opferfonds
CURA der Amadeu Antonio Stiftung geführt. Der Opferfonds CURA unterstützt
mit Hilfe von Spendengeldern Opfer rechter Gewalt schnell und
unkompliziert.
Sebastian Brux