Übergriff auf den jüdischen Kindergarten 'Gan Israel' in Berlin © Peer Heinicken
Der Opferfonds CURA unterstützt bundesweit Betroffene rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt schnell und unbürokratisch mit finanziellen Mitteln. Leistungen aus dem Opferfonds CURA können erhalten:
1. Einzelpersonen und Familien, die Opfer rechtsextremer, rassistischer oder antisemitischer Gewalt geworden sind und Unterstützung beispielsweise bei Arzt- oder Anwaltskosten, bei der Behebung von schweren Sachschäden, bei Umzügen aufgrund erheblicher Bedrohungslagen u.ä. benötigen.
2. Initiativen und Vereinigungen, die aufgrund ihrer Tätigkeit ins Visier von Neonazis geraten sind und bspw. nach Angriffen finanzielle Hilfe bei der Behebung materieller Schäden benötigen.
3. Initiativen und Vereinigungen, die in der ehrenamtlichen Opferberatung tätig sind und für die Aufrechterhaltung dieses Engagements finanzielle Unterstützung benötigen.
Einen Überblick über die einzelnen Förderungen des Opferfonds CURA finden Sie unter den aktuellen und exemplarischen Berichten.
Monika Kruse, DJ/Initiatorin von No Historical Backspin
"Wenn No Historical Backspin vielleicht schon im Vorfeld zum Nachdenken anregen kann, so hilft der Opferfonds Cura denjenigen, die bereits unter rassistischer und intoleranter Gewalt leiden mussten."
Prof. Dr. Norbert Lammert
Bundestagspräsident
"Leider werden viele Mitbürger täglich irgendwo in unserem Land angegriffen. Wir müssen uns dagegen wehren und vor allem für die Opfer da sein."
Claudia Luzar, Opferberatungsstelle BACK UP (NRW)
"Leider fühlt sich in Deutschland kaum jemand für die zahlreichen Opfer rechtsextremer Gewalt zuständig. Aber unabhängige Hilfe kommt von dem Opferfonds CURA."
Franz Zobel, Mitarbeiter bei ezra (Opferberatungsstelle in Thüringen)
"Der Opferfonds CURA setzt ein deutliches Signal: Uneingeschränkte Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt."
183 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 - wir erinnern an...
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In Deutschland wurden seit dem Wendejahr 1990 mindestens 183 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Informationen über die Problematik der offiziellen Statistik und die komplette Liste der Todesfälle finden Sie hier.
Spendenkonto
Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
Deutsche Bank Bensheim
BLZ 509 700 04
Konto 030 331 331
IBAN: DE30509700040030331331
BIG: DEUTDESF509
Transparenz und Kontrolle