"Die haben uns nicht ernst genommen"

Erst nach der Selbstenttarnung des NSU und dem Auffliegen des skandalösen Versagens der Behörden hatten die jahrelangen Verdächtigungen der Angehörigen der Opfer ein Ende. Eine Studie der Thüringer Opferberatung ezra zeigt erneut die fehlende Sensibilität der Polizei gegenüber Betroffenen rechter Gewalt in Thüringen.

 
 
 

Das traurige Lied der Straßenumbenennung

Zehn Menschen tötete der NSU. Die Familien wünschen sich seitdem eine würdige Form des Gedenkens. Gerade bei der Forderung nach Straßenumbenennungen entlädt sich oftmals eine von rassistischen Stereotypen geprägte Debatte. Doch die Angehörigen haben das Recht, dass ihre Wünsche stärker in den Blick genommen werden.

 
 

© Foto: © Antifa Westbrandenburg

Foto: © Antifa Westbrandenburg

 

Ein Stück Menschlichkeit -Würdiges Gedenken an Emil Wendland

Vor 22 Jahren starb Emil Wendland in Neuruppin, ermordet von einer Gruppe junger Neonazis. Mit Unterstützung des Opferfonds CURA bemüht sich der Verein MittenDrin seit Jahren um ein würdiges Gedenken. Dazu fand an seinem Todestag, dem 1. Juli, eine Gedenkkundgebung statt.

 
 
 

„Das Leiden der Betroffenen darf nicht weggeredet werden“

In ganz Deutschland können Flüchtlinge zu Opfern rechter Gewalt werden. Diese Gefahr reicht vom Aufbau schwerer Bedrohungsszenarien bis hin zu konkreter körperlicher Gewalt. Christina Büttner von ezra, der mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt in Thüringen, erlebt tagtäglich, welche Folgen dies für die Betroffenen hat.

 
 

News-Archiv

Plakatfläche in Berlin-Kreuzberg, © Christian Mang

 

Gegen das Vergessen

Mit Plakaten voller Todesanzeigen erinnert eine Initiative an die Opfer rassistischer und rechtsextremer Gewalttaten. Die Zahlen der staatlich anerkannten und nichtanerkannten Opfer gehen stark auseinander.

 
 

Tatort der Ermordung von Hans-Joachim S. durch 2 Neonazis in Dessau © Stephanie Heide

 

Kampagne der Mobilen Opferberatung Sachsen-Anhalt

11.5.2012 Die Mobile Opferberatung Sachsen-Anhalt startet 2013 eine Kampagne, die an den jeweiligen Tatorten an die Betroffenen tödlicher politisch rechts und rassistisch motivierter Gewalttaten erinnert.

 
 

© privat

 

Andauernde Attacken auf jüdisches Restaurant - Spendenaufruf

1.5.2012 Mitten in Chemnitz kommt es seit Jahren immer wieder zu rechten Anschlägen auf den Verein Schalom e.V. und das gleichnamige Restaurant. Zeit, sich mit dem Betreiber solidarisch zu zeigen und konkret zu helfen.

 
 

Zwei der von Kindern angefertigten Opferportraits. © Sahsine Ariker

 

Bremer Projekttage "Köfte Kosher"

19.4.2012 Im Rahmen der Projekttage „Köfte Kosher“ beschäftigten sich jüdische und muslimische Jugendliche in Bremen mit Themen wie Diskriminierung, Zivilcourage und alltäglichem Rassismus. Zum Abschluss des Projekts setzten sie mit einer selbstgestalteten „Gedenkwand“ ein Zeichen gegen rechte Gewalt in Deutschland.

 
 

Circus Happy; (c) gegenrede.info

 

Prozessverlauf nach antiziganistischem Übergriff

17.2.2012 Im September 2010 vertrieb ein wütender Mob den Familienzirkus 'Happy' aus Milmersdorf in Brandenburg. Der Opferfonds CURA unterstützte die Familie damals. Vier von fünf Angeklagten haben Berufung gegen das Urteil des Jugendschöffengerichtes vom 7. Februar 2012 eingelegt.

 
 

© Amadeu Antonio Stiftung

 

3. Opferschutzbericht Schleswig-Holstein

7.2.2012 Der „3. Opferschutzbericht“ der Schleswig-Holsteineschen Landesregierung ermöglicht nach eigenen Angaben „einen umfassenden Überblick über die Tätigkeit der Landesregierung auf dem Gebiet des Opferschutzes“. Die Amadeu Antonio Stiftung kritisiert in ihrer Stellungnahme die mangelnde Berücksichtigung von Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt.

 
 

Gedenkstein für die Opfer des Lübecker Brandanschlags © wikipedia/privat

 

Brandanschlag in Lübeck: Bürger verlangen endlich Aufklärung

22.1.2012 200 Bürgerinnen und Bürger diskutierten Ende Januar 2012 im Lübecker Bürgerschaftssaal anlässlich des 16. Jahrestages des Brandanschlages auf die Asylunterkunft Hafenstraße und der jüngsten Erkenntnisse über den NSU-Terrorismus.

 
 

Gedenken an Amadeu Antonio; (c) dpa

 

Aufruf zur Solidarität mit den Opfern rechtsextremer Gewalt!

12.12.2011 Die Mitglieder der Band Silbermond, der Künstler Wolfgang Tillmans, der Vizepräsident des Deutschen Bundestags Wolfgang Thierse und weitere prominente Persönlichkeiten unterstützen einen Aufruf zur Solidarität mit den Opfern rechter und rassistischer Gewalt.

 
 
 

Tödliche Realität – Der rassistische Mord an Marwa El-Sherbini

1.8.2011 Die rassistische Ermordung der Ägypterin Marwa El-Sherbini in einem Dresdener Gerichtssaal liegt fast zwei Jahre zurück. Zur Erinnerung an diesem Skandal unterstützte die Amadeu Antonio Stiftung das Publikationsprojekt „Tödliche Realitäten – Der rassistische Mord an Marwa El-Sherbini“ der Opferberatung der RAA Sachsen.

 
 
 
 

Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 - wir erinnern an...

Todesopfer rechter Gewalt seit 1990

In Deutschland wurden seit dem Wendejahr 1990 mindestens 178 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Informationen über die Problematik der offiziellen Statistik und die komplette Liste der Todesfälle finden Sie hier.

 

Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 auf einer größeren Karte anzeigen
 

Spendenkonto

Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
GLS Bank Bochum
IBAN: DE75 4306 0967 6005 0000 02
BIC: GENODEM1GLS

 

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Transparenz und Kontrolle

 

Die Amadeu Antonio Stiftung nimmt teil an der 'Initiative Transparente Zivilgesellschaft'.