News-Archiv
Mit Plakaten voller Todesanzeigen erinnert eine Initiative an die Opfer rassistischer und rechtsextremer Gewalttaten. Die Zahlen der staatlich anerkannten und nichtanerkannten Opfer gehen stark auseinander.
11.5.2012 Die Mobile Opferberatung Sachsen-Anhalt startet 2013 eine Kampagne, die an den jeweiligen Tatorten an die Betroffenen tödlicher politisch rechts und rassistisch motivierter Gewalttaten erinnert.
1.5.2012 Mitten in Chemnitz kommt es seit Jahren immer wieder zu rechten Anschlägen auf den Verein Schalom e.V. und das gleichnamige Restaurant. Zeit, sich mit dem Betreiber solidarisch zu zeigen und konkret zu helfen.
19.4.2012 Im Rahmen der Projekttage „Köfte Kosher“ beschäftigten sich jüdische und muslimische Jugendliche in Bremen mit Themen wie Diskriminierung, Zivilcourage und alltäglichem Rassismus. Zum Abschluss des Projekts setzten sie mit einer selbstgestalteten „Gedenkwand“ ein Zeichen gegen rechte Gewalt in Deutschland.
17.2.2012 Im September 2010 vertrieb ein wütender Mob den Familienzirkus 'Happy' aus Milmersdorf in Brandenburg. Der Opferfonds CURA unterstützte die Familie damals. Vier von fünf Angeklagten haben Berufung gegen das Urteil des Jugendschöffengerichtes vom 7. Februar 2012 eingelegt.
7.2.2012 Der „3. Opferschutzbericht“ der Schleswig-Holsteineschen Landesregierung ermöglicht nach eigenen Angaben „einen umfassenden Überblick über die Tätigkeit der Landesregierung auf dem Gebiet des Opferschutzes“. Die Amadeu Antonio Stiftung kritisiert in ihrer Stellungnahme die mangelnde Berücksichtigung von Opfern rechtsextremer und rassistischer Gewalt.
22.1.2012 200 Bürgerinnen und Bürger diskutierten Ende Januar 2012 im Lübecker Bürgerschaftssaal anlässlich des 16. Jahrestages des Brandanschlages auf die Asylunterkunft Hafenstraße und der jüngsten Erkenntnisse über den NSU-Terrorismus.
12.12.2011 Die Mitglieder der Band Silbermond, der Künstler Wolfgang Tillmans, der Vizepräsident des Deutschen Bundestags Wolfgang Thierse und weitere prominente Persönlichkeiten unterstützen einen Aufruf zur Solidarität mit den Opfern rechter und rassistischer Gewalt.
1.8.2011 Die rassistische Ermordung der Ägypterin Marwa El-Sherbini in einem Dresdener Gerichtssaal liegt fast zwei Jahre zurück. Zur Erinnerung an diesem Skandal unterstützte die Amadeu Antonio Stiftung das Publikationsprojekt „Tödliche Realitäten – Der rassistische Mord an Marwa El-Sherbini“ der Opferberatung der RAA Sachsen.
Monika Kruse, DJ/Initiatorin von No Historical Backspin
"Wenn No Historical Backspin vielleicht schon im Vorfeld zum Nachdenken anregen kann, so hilft der Opferfonds Cura denjenigen, die bereits unter rassistischer und intoleranter Gewalt leiden mussten."
Prof. Dr. Norbert Lammert
Bundestagspräsident
"Leider werden viele Mitbürger täglich irgendwo in unserem Land angegriffen. Wir müssen uns dagegen wehren und vor allem für die Opfer da sein."
Claudia Luzar, Opferberatungsstelle BACK UP (NRW)
"Leider fühlt sich in Deutschland kaum jemand für die zahlreichen Opfer rechtsextremer Gewalt zuständig. Aber unabhängige Hilfe kommt von dem Opferfonds CURA."
Franz Zobel, Mitarbeiter bei ezra (Opferberatungsstelle in Thüringen)
"Der Opferfonds CURA setzt ein deutliches Signal: Uneingeschränkte Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt."
183 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 - wir erinnern an...
Am 24. Mai 2001 wird der 27-jährige Axel Obernitz vor einem Freibad in Bad…
Bei einem Ausflug zu einem Stausee bei Hohenstein/Ernstthal (Sachsen) am 25.…
Vier Rechtsextremisten überfallen in der Nacht zum 25. Mai 2000 im Berliner…
In Deutschland wurden seit dem Wendejahr 1990 mindestens 183 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Informationen über die Problematik der offiziellen Statistik und die komplette Liste der Todesfälle finden Sie hier.
Spendenkonto
Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
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