No Historical Backspin-Party im Berghain

Am Donnerstag, den 12. März, veranstalten No Historical Backspin und Monika Kruse eine Benefizparty im Berghain. Alle Eintrittsgelder gehen an die Amadeu Antonio Stiftung und damit an den Opferfonds CURA, der Opfer von rechter und rassistischer Gewalt unterstützt.

Nur weil sich rechtskonservative bzw. -extreme Bewegungen wie Pegida, Hogesa, Mvgida und Co. oder Parteien wie AfD und NPD derzeit selbst demontieren, bedeutet dies nicht, dass Rassismus und Alltagsressentiments gegenüber Migranten damit beendet sind. Teile der deutschen und europäischen Gesellschaft schwenken noch stärker auf Rechts – das von Monika Kruse initiierte Projekt No Historical Backspin setzt dieser Entwicklung seit 2000 ein deutliches Zeichen entgegen und steht für ein tolerantes Miteinander ein.

Am Donnerstag, den 12. März, veranstalten No Historical Backspin und Monika Kruse eine Benefizparty im Berghain, alle Eintrittsgelder gehen an die Amadeu Antonio Stiftung und damit an den Opferfonds CURA, der Opfer von rechter und rassistischer Gewalt unterstützt.

Auf dem Berghain- und Garderoben-Floor werden im Rahmen der diesjährigen No Historical Backspin-Party DJs unentgeltliche Solo- bzw. back-to-back-Sets spielen und damit unterstreichen, dass meist instrumentale, elektronische Musik im Allgemeinen und Techno bzw. House im Besonderen nicht – wie gerne angenommen – unpolitisch ist, sondern auch von DJs, Produzenten und allen Gästen auf dem Dancefloor ein klares Signal für Vielfalt und gegen braune Haltungen gesendet wird.

Niemand soll wegen seiner Herkunft, Rasse, Geschlecht, körperlichen Einschränkung oder sexuellen Orientierung in Deutschland oder sonstwo diskriminiert, behindert oder verletzt werden. Daher stellen wir uns genauso gegen jede Form von Diskriminierung – sei es Sexismus, Homophobie oder Antisemitismus. 70 Jahre nach der Gewaltherrschaft des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland wollen wir mit Spaß die Vielfältigkeit von Menschen feiern und durch Musik, Freude und Gemeinsamkeit eine Toleranz vorleben, die wir als selbstverständlich für eine gemeinsame, friedliche Zukunft sehen“, so Monika Kruse, Initiatorin von No Historical Backspin

Line-up


Adam Port & &me B2B
andhim & Sante B2B
Anja Schneider & Tobi Neumann B2B
Answer Code Request & Kobosil B2B
Barker & Baumecker B2B
Ellen Allien & Camea B2B
Gloria Viagra & Ades Zabel B2B
Massimiliano Pagliara & Rotciv B2B
Monika Kruse & Boris B2B
Nielebock & Leevey B2B
Tama Sumo & Lakuti B2B
Tommy Fourseven & Pår Grindvik B2B

Donnerstag 12. März 2015 | 22h
Berghain | Am Wriezener Bahnhof | 10243 Berlin

http://www.nobackspin.de
http://www.berghain.berlin

 
 
 
 

Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 - wir erinnern an...

Todesopfer rechter Gewalt seit 1990

In Deutschland wurden seit dem Wendejahr 1990 mindestens 178 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Informationen über die Problematik der offiziellen Statistik und die komplette Liste der Todesfälle finden Sie hier.

 

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