Der Opferfonds CURA wird von vielen prominenten Persönlichkeiten unterstützt. Nachstehend finden Sie diese mit einem Statement. Wir danken unseren UnterstützerInnen sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen!
© Deutscher Bundestag
Präsident des Deutschen Bundestages
"Für jeden, der hier in Deutschland lebt, egal welcher Herkunft, welchen Glaubens und welcher Orientierung, gelten die in unserer Verfassung garantierten Grundrechte. Alle Menschen sollen sich hier willkommen und wohl fühlen. Leider machen viele Mitbürger täglich irgendwo in unserem Land andere Erfahrungen, werden diskriminiert, ausgegrenzt oder angegriffen. Wann immer und wo immer so etwas geschieht, dürfen wir nicht wegsehen. Wir müssen uns dagegen wehren und vor allem für die Opfer da sein. Das Engagement des Opferfonds CURA ist dafür ein herausragendes Beispiel."
© Tim Hoppe
Claudia Luzar, wissenschaftliche Leiterin von BACK UP, der ersten Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt in NRW.
"Leider fühlt sich in Deutschland kaum jemand für die zahlreichen Opfer rechtsextremer Gewalt zuständig. Solange diese nicht von einem Gericht anerkannt wurde, erfahren die Opfer keine Gerechtigkeit. Aber unabhängige Hilfe kommt von dem Opferfonds CURA. Denn auch ohne rechtskräftiges Urteil kann CURA ihren Schaden anerkennen. Schließlich ist die Beweisführung gegen die oft geschickt agierenden Täter schwierig, und das Vertrauen der Opfer in den Staat sehr gering. So haben uns die NSU-Morde eindringlich vor Augen geführt, dass Polizei und Justiz rechtsextreme Gewalt meistens nicht erkennen. Und so, wie die Familien der mindestens zehn Terroropfer jahrelang keine Gerechtigkeit erfahren haben, geht es zahlreichen anonymen Opfern rechtsextremer Gewalt jeden Tag. Mithilfe von CURA können wir als BACK UP, der ersten Beratungsstelle für Opfer rechtsextremer Gewalt in Nordrhein-Westfalen, diesen Menschen helfen. Denn CURA ermöglicht finanzielle Entschädigungen unabhängig von Polizei und Justiz."
© juergschabes.com
DJ und Initiatorin von No Historical Backspin
"Ich freue mich, dass so viele Musiker und Künstler die Iniatiative No Historical Backspin unterstützen. Gerade von und aus unserer elektronischen Szene, der eine politische Ausrichtung so oft abgesprochen wird, finde ich es ganz wichtig Flagge zu zeigen. Wenn No Historical Backspin vielleicht schon im Vorfeld zum Nachdenken anregen kann, so hilft der Opferfonds CURA denjenigen, die bereits unter rassistischer und intoleranter Gewalt leiden mussten. Wir wollen ein Zeichen setzen, das unser Leben aus Offenheit, Freude, Spaß und einem Miteinander geprägt ist."
© SYMPOSIUM
© SYMPOSIUM
Mitarbeiter bei ezra (Mobile Beratung für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen)
"Der Opferfonds CURA setzt ein deutliches Signal: Uneingeschränkte Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Immer wieder erfahren Menschen, die aus Motiven gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit angegriffen worden sind, dass sie danach alleine dastehen. Sie werden zu „Nestbeschmutzer_innen“ oder merken in ihrem Umfeld eine teils versteckte, teils offene Zustimmung mit dem Gedankengut der Täter_innen. In vielerlei Hinsicht ist deshalb die unkomplizierte und schnelle finanzielle Unterstützung ein Schritt um Rückhalt als Betroffene_r zu erleben. Das Besondere an CURA ist der Grundsatz der „Opferperspektive“, der auch für unsere Arbeit gilt – nicht die Akten bei der Staatsanwaltschaft entscheiden über die Anerkennung eines rechten, rassistischen oder antisemitischen Angriffs, sondern die Perspektive des/der Betroffenen. Ich schätze hierbei auch immer wieder das Vertrauen in die Kompetenz der Opferberatungsstellen."
Monika Kruse, DJ/Initiatorin von No Historical Backspin
"Wenn No Historical Backspin vielleicht schon im Vorfeld zum Nachdenken anregen kann, so hilft der Opferfonds Cura denjenigen, die bereits unter rassistischer und intoleranter Gewalt leiden mussten."
Prof. Dr. Norbert Lammert
Bundestagspräsident
"Leider werden viele Mitbürger täglich irgendwo in unserem Land angegriffen. Wir müssen uns dagegen wehren und vor allem für die Opfer da sein."
Claudia Luzar, Opferberatungsstelle BACK UP (NRW)
"Leider fühlt sich in Deutschland kaum jemand für die zahlreichen Opfer rechtsextremer Gewalt zuständig. Aber unabhängige Hilfe kommt von dem Opferfonds CURA."
Franz Zobel, Mitarbeiter bei ezra (Opferberatungsstelle in Thüringen)
"Der Opferfonds CURA setzt ein deutliches Signal: Uneingeschränkte Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt."
183 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 - wir erinnern an...
Am 24. Mai 2001 wird der 27-jährige Axel Obernitz vor einem Freibad in Bad…
Bei einem Ausflug zu einem Stausee bei Hohenstein/Ernstthal (Sachsen) am 25.…
Vier Rechtsextremisten überfallen in der Nacht zum 25. Mai 2000 im Berliner…
In Deutschland wurden seit dem Wendejahr 1990 mindestens 183 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Informationen über die Problematik der offiziellen Statistik und die komplette Liste der Todesfälle finden Sie hier.
Spendenkonto
Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
Deutsche Bank Bensheim
BLZ 509 700 04
Konto 030 331 331
IBAN: DE30509700040030331331
BIG: DEUTDESF509
Transparenz und Kontrolle