Demonstration gegen rassistische Morde; © dpa
1. Rechte Gewalt geht jeden was an!
Rechtsextremisten zielen mit Bedrohungen und Übergriffen auf unliebsame Menschen auf die Schaffung von No-Go-Areas.
2. Rechte Gewalt ist quantitativ und qualitativ auf einem hohen Niveau
Im November 2011 wurde bekannt, dass eine rechtsextreme terroristische Vereinigung jahrelang unerkannt mordend durch die Republik zog. In den Jahren 2000 bis 2007 wurden mindestens neun Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund und eine Polizistin ermordet sowie zwei Bombenanschläge mit zahlreichen Verletzten ausgeübt. Nie zuvor war in der deutschen Nachkriegsgeschichte auf so erschütternde Weise das Problem des Rechtsextremismus zu Tage getreten. Doch neu ist das Phänomen nicht.
3. Opfer rechter Gewalt bleiben oft alleine zurück und brauchen die Solidarität der Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Doch leider ist festzustellen, dass das Interesse oft mehr den Tätern, als den Opfern gilt.
4. Der Opferfonds CURA ist ein kleines Projekt mit kurzen Wegen und schlanker Verwaltung - Spenden kommen ohne große Abzüge bei den Betroffenen an!
Der Opferfonds CURA ist ein Projekt der Amadeu Antonio Stiftung und unterliegt damit den gleichen Transparenz- und Kontrollrichtlinien wie die Amadeu Antonio Stiftung.
5. Der Opferfonds CURA hat sich den Prinzipien der Transparenz und Kontrolle verpflichtet
Die Amadeu Antonio Stiftung ist Teilnehmerin an der 'Initiative Transparente Zivilgesellschaft', die im Juni 2010 unter anderem von Transparency International Deutschland e.V., dem Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. und dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) ins Leben gerufen wurde. Alle im Rahmen der 'Initiative Transparente Zivilgesellschaft' geforderten Informationen übe die Amadeu Antonio Stiftung finden Sie hier.
Jährlich wird hinsichtlich der ordnungsgemäßen Verwendung der finanziellen Mittel eine Prüfung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft H.-F. Breiler & H.-J. Schnabl OHG in Frankfurt vorgenommen. Seit ihrem Bestehen wurden der Amadeu Antonio Stiftung und dem Opferfonds CURA jedes Mal ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.
Darüber hinaus erfolgt eine Kontrolle durch den unabhängigen Stiftungsrat der Amadeu Antonio Stiftung. Der Stiftungsrat tritt zwei Mal im Jahr zusammen und kontrolliert die Tätigkeit der Amadeu Antonio Stiftung und des Opferfonds CURA und die sachgerechte Verwendung der Spenden. Die Mitglieder des Stiftungsrats sind Andrea Böhm, Sanem Kleff, Uta Leichsenring, Petra Lidschreiber, Rupert Graf Strachwitz und Andreas Zick.
Gerne können Sie uns auch in unserem Berliner Büro besuchen, um sich ein eigenes Bild von der Arbeit des Opferfonds CURA zu machen.
Monika Kruse, DJ/Initiatorin von No Historical Backspin
"Wenn No Historical Backspin vielleicht schon im Vorfeld zum Nachdenken anregen kann, so hilft der Opferfonds Cura denjenigen, die bereits unter rassistischer und intoleranter Gewalt leiden mussten."
Prof. Dr. Norbert Lammert
Bundestagspräsident
"Leider werden viele Mitbürger täglich irgendwo in unserem Land angegriffen. Wir müssen uns dagegen wehren und vor allem für die Opfer da sein."
Claudia Luzar, Opferberatungsstelle BACK UP (NRW)
"Leider fühlt sich in Deutschland kaum jemand für die zahlreichen Opfer rechtsextremer Gewalt zuständig. Aber unabhängige Hilfe kommt von dem Opferfonds CURA."
Franz Zobel, Mitarbeiter bei ezra (Opferberatungsstelle in Thüringen)
"Der Opferfonds CURA setzt ein deutliches Signal: Uneingeschränkte Solidarität mit Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt."
183 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 - wir erinnern an...
Am 24. Mai 2001 wird der 27-jährige Axel Obernitz vor einem Freibad in Bad…
Bei einem Ausflug zu einem Stausee bei Hohenstein/Ernstthal (Sachsen) am 25.…
Vier Rechtsextremisten überfallen in der Nacht zum 25. Mai 2000 im Berliner…
In Deutschland wurden seit dem Wendejahr 1990 mindestens 183 Menschen Opfer rechtsextremer oder rassistischer Gewalt. Informationen über die Problematik der offiziellen Statistik und die komplette Liste der Todesfälle finden Sie hier.
Spendenkonto
Opferfonds CURA der Amadeu Antonio Stiftung
Deutsche Bank Bensheim
BLZ 509 700 04
Konto 030 331 331
IBAN: DE30509700040030331331
BIG: DEUTDESF509
Transparenz und Kontrolle